Klimafreundliches Webdesign Aachen

Eine CO2-neutrale Website bzw. CO2-arme Homepage hat oft Vorteile

Ein Gastbeitrag von Salome

Ist dir Klimaschutz wichtig?

Und wusstest du, dass man auch durch die Gestaltung des eigenen Internetauftritts zum Klimaschutz beitragen kann?

Was macht eine CO2-neutrale und klimafreundliche Homepage aus?

Daten verbrauchen Energie und je größer die Datenmenge, desto höher der Energiebedarf. Grade im Bereich Webdesign werden durch unnötig aufgeblähte Webseiten oft Ressourcen vergeudet. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, hier den ökologischen Fußabdruck klein zu halten. Wichtig sind zum Beispiel:

  • ein Webhoster, der erneuerbare Energien verwendet
  • effizienter und sauberer Code
  • möglichst Verzicht auf Datenmonster wie Multipurpose-Themes
  • schlanke PlugIns
  • gut optimierte Grafiken und Bilder
  • websichere Schriften
  • Minimierung von CSS und Javascript
  • Caching
  • Reduzierung von Tracking-Scripten

Die Schonung von Ressourcen hilft der Umwelt. Aber mit einer CO2-neutralen oder einer CO2-armen Webpräsenz tust du nicht nur was für das Klima, sondern auch für dich.

Deine Vorteile einer klimaneutralen oder klimafreundlichen Homepage:

  • Schlanke Seiten werden schnell geladen und das freut den Nutzer / die Nutzerin sehr, besonders, wenn deine Internetseite über Smartphone besucht wird.
  • Eine schnelle Ladezeit kann sich positiv auf das Google-Ranking auswirken. Das bedeutet, deine Seite wird im Netz besser gefunden.
  • Vielleicht wissen es auch deine Kunden zu schätzen, wenn du einen CO2-neutralen Internetauftritt besitzt?

Mittlerweile gibt es übrigens einige Anbieter, die Siegel für eine klimaneutrale Homepage anbieten. Meist versprechen sie, als Kompensation für den Energieverbrauch Bäume zu pflanzen. Sicher gut, aber wäre es nicht besser, von vorneherein auf das Datenvolumen zu achten?

Bei Auftritt1 Webdesign passiert genau das. Ein hier entworfener Webauftritt verbraucht nur genau so viel Energie wie nötig ist, um den Wünschen des Kunden / der Kundin gerecht zu werden. Schnelle Ladezeit und geringere Umweltbelastung: funktionelles Webdesign zahlt sich in mehr als einer Hinsicht aus.

Auf der Seite Websitecarbon kannst du übrigens den ökologischen Fußabdruck deiner oder anderer Seiten berechnen lassen. Über The Green Web Foundation kannst du prüfen, ob dein Hoster „Grüne Energie“ verwendet.

DSGVO für Webdesigner

DSGVO für Webdesigner

Ein Text des Berufsverbands der Rechtsjournalisten e.V.

Was bedeutet die DSGVO für Webdesigner?

Am 25. Mai 2018 trat die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft, nachdem 2016 der Datenschutz in Europa vereinheitlicht wurde. Für Unternehmen bedeutet das einen sensibleren Umgang mit personenbezogenen Daten und für den Verbraucher, dass dieser nun besser geschützt ist. Webentwickler, Programmierer und auch Webdesigner sind dazu verpflichtet, die neuen DSGVO-Richtlinien zur Erhebung und Verarbeitung von Daten durchzusetzen und einzuhalten. Andernfalls können hohe Strafen die Folge sein. Ausführliche Informationen zur DSGVO und welche Änderungen sie für Unternehmer und Verbraucher mit sich bringt, erhalten Sie z.B. hier.

Was genau ändert sich durch die DSGVO für Webdesigner?

Mehr Transparenz bei der Datenerhebung und eine bessere Information über die Datenverarbeitung sollen im Zuge der DSGVO zukünftig stattfinden. Webdesigner stellen Verbrauchern eine Website zu Verfügung, mit der diese auf verschiedenste Weise interagieren können. Bei diesem Prozess werden zahlreiche Daten gesammelt und gespeichert.

Worauf muss in Zukunft bei der Gestaltung einer Website geachtet werden, sodass diese mit der DGSVO konform geht?

Im Zuge der Einhaltung der neuen Datenschutzrichtlinien muss die Website bestimmte Anforderungen erfüllen. Bei der Dateneingabe muss beachtet werden, dass es für Webseitenbetreiber nun verpflichtend ist, dass dies verschlüsselt stattfindet. Die auf der Website eingebundene Datenschutzerklärung muss um einige Punkte ergänzt werden. Wichtig ist hierbei, dass Nutzer darüber aufgeklärt werden, wie lange ihre Daten gespeichert werden, wofür diese verwendet werden und auf welchen Rechtsgrundlagen dies erfolgt. Verbraucher haben außerdem das Recht darauf, jederzeit eine Auskunft einfordern und Daten löschen zu lassen.

Werden durch Plugins auf der Website Daten an dritte Betreiber übertragen, sollte dies nun erst geschehen, wenn der Webseitennutzer diese auch wirklich aktiv nutzt bzw. mit diesen interagiert, zum Beispiel, indem dieser etwas anklickt. Das ist beispielsweise auch bei auf der Website eingebundenen Social Media Buttons der Fall. Werden Analysetools eingesetzt, müssen Daten anonymisiert werden.

Seit der neuen Datenschutzgrundverordnung ist es nun auch notwendig, dass Webseitennutzer in die Speicherung ihrer Daten einwilligen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Website ein Bestellformular zur Newsletter-Anmeldung bereitstellt. Hierbei muss der Nutzer der Übermittlung seiner Daten zustimmen. Erst dann dürfen diese auch gespeichert und verwendet werden. Es empfiehlt sich daher, ein Kontaktformular mit Checkbox zur Einwilligung mit der Möglichkeit eines Widerrufs zur Verfügung zu stellen.

Vieles war auch schon vor der DSGVO verpflichtend, wie die Anonymisierung von Daten oder das Vorhandensein einer Datenschutzerklärung. Mit der neuen Datenschutzgrundverordnung geht aber nun eine strengere Einhaltungspflicht der EU-weiten Richtlinien einher.

Webdesign Aachen von AUFTRITT1